Ausstellung: 111 Jahre Biesalski-Schule

Collage: Ein stilisierter Totenkopf neben stark verfremdeten Schwarz-Weiß-Portraits von Kindern
 
 

Umgang mit Behinderung von der NS-Zeit bis in die Gegenwart

111 Jahre Biesalski-Schule – 111 Jahre Beschulung von Kindern mit Körperbehinderungen. Zu ihrem Jubiläum haben sich Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums in Steglitz-Zehlendorf mit der Geschichte ihrer Schule, des Bezirks und mit ihrer eigenen beschäftigt. Besonders was es bedeutete mit einer Behinderung während des Nationalsozialismus zu leben, stand dabei im Mittelpunkt. Das Ergebnis der Projektarbeit ist eine umfangreiche Ausstellung, die Tätern und Opfern der Euthanasiemorde ein Gesicht gibt und Spuren des düsteren Kapitels deutscher Geschichte bis in die Gegenwart nachzeichnet.

 

Ausstellung

Collage: Vier Fotos zeigen unterschiedliche Räume in der Villa Donnersmarck, in denen die Tafeln der Ausstelllung "111 Jahre Beisalski-Schule" gestellt sind
 

Ausstellung zu sehen bis 30. September 2020, Mo-Fr 10.00 bis 16.00 Uhr. Eintritt frei. Bitte melden Sie sich an.

 

Diskussion zum Thema

Vergessen und vorbei? Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus – warum wir eine aktive Erinnerungskultur brauchen

Mittwoch, 9. September 2020, 18.00 bis 21.00 Uhr. Eintritt frei. Eine Kooperationsveranstaltung mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

 
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