Sexualität & Behinderung oder die natürlichste Sache der Welt

Diskussionsrunde

Sexualität und Liebe von Menschen mit Behinderung ist noch viel zu häufig ein gesellschaftliches Tabu. Dabei ist der Wunsch nach einer erfüllten Partnerschaft, nach Körperlichkeit und Zärtlichkeit sowie nach Entfaltung der eigenen Sexualität bei Menschen mit Behinderung derselbe wie bei Menschen ohne Behinderung.

Das Thema Sexualität hat in der Behindertenhilfe zuletzt wieder an Aufmerksamkeit gewonnen und zu vielschichtigen Diskussionen geführt. Neben der wichtigen Frage der sexualisierten Gewalt in Einrichtungen, ist besonders auch der Anspruch von Menschen mit Behinderung auf Sexualität und Zärtlichkeit deutlich in das Bewusstsein getreten. Dazu beigetragen haben insbesondere junge Menschen mit Behinderung, die mit ihren Beiträgen auf den sozialen Medien immer wieder über ihre eigene Sexualität gesprochen und damit das Thema öffentlich gemacht haben.

Doch wie kann es gelingen, das Recht auf eine eigene Sexualität in Betreuungssituationen adäquat umzusetzen? Welche Rolle spielen bis heute Körperbilder, Schönheitsvorstellungen oder andere moralische Vorstellungen? Welche Vorbildfunktion können Menschen mit Behinderung ausüben, die selbstbewusst und öffentlich zu ihrer eigenen Sexualität und Körperlichkeit stehen? Und was können Einrichtungen tun, damit das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung alle Menschen mit Behinderung ausüben können – ganz unabhängig von ihrem Unterstützungsbedarf. Die Podiumsdiskussion „Sexualität und Behinderung“ geht diesem Thema aus unterschiedlicher Perspektive nach.

Diskutieren Sie mit!

Mittwoch, 30. November 2022, 18.00 – 21.00 Uhr

Eintritt frei, ab 20 Uhr kleiner Imbiss

 

Gäste

Nina de Vries – Sexualassistenz und Fortbildung
Christiane Biller-Pech – Dipl. Psychologin / Dipl. Sozialpädagogin
Lothar Sandfort – Dipl. Psychologe, ISBB Trebel
Audrey Engelskirchen – Bezirksleiterin Ambulant Betreutes Wohnen, Fürst Donnersmarck-Stiftung

Moderation: Sean Bussenius, Villa Donnersmarck

 
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